donderdag 18 augustus 2016

Sommer-Schulferien-Wanderung


Ach ja, wie soll ich es sagen? Sagen wir mal so: es ist Gewöhnungsbedürftig wieder hier zu sein. Und dabei lasse ich es!

Frauli kämpft sich auch durch, nicht nur wir. Damit sie nicht al zu viel ans Tiroler Landl denkt, hat sie sich eine Arbeit gesucht. Die Fensterstöcke und Türe werden angestrichen. Von außen wohl zu verstehen.









Wir spazieren nach Horn. Dies stellt sich zum Schluss als eine so là-là Wanderung raus.
Und was wir für komische Sachen sehen während dieser Wanderung. Da staunt sogar unser Frauli und schaut zwei Mal hin. Was manche Leute für Bäume im Garten haben und was da dran wächst, unglaublich.
Dann sind da noch Vögel mit einem langen Hals wo gar keine Feder dran sind. Für dies haben sie ganz lange Pfote. Komische Vögel halt!


Endlich finden wir ein Bankerl, sogar im Schatten,  wo wir rasten.










Frauli steht beizeiten auf und befasst sich mit der Anstreicherei. Wir befürchten Schlimmes doch nach dem zweiten Anstrich schnappt sie den Rucksack. „Kimm Burschen, Pack ma’s!“ Ha, das hört sich gut an. Wir sind sofort Startbereit.
Dieses Mal bleiben wir in Dorf Nähe. Wir spazieren das Dorf aus Richtung Wald und Bach.

Moidl steht strahlend am Himmel und wo kein Schatten ist, wird es langsam warm. Im Wald ist es viel angenehmer.








Dann sind wir beim Litsberg. Hier war ich mal mit Daron. Zwar auf dem anderen Ufer aber das macht nichts.

Rico planscht und hupft durchs Wasser, schüttelt sich am liebsten neben unser Frauli aus, rennt und saust hin und her und kann sich anscheinend nicht entscheiden was er am liebsten macht. Also fängt er wieder von vorne an.











Ich  gehe auch in den Bach. Bloß nicht so extrem wie der jungen Kerl. Bin ja auch schon etwas älter und damit auch vernünftiger.












Am liebsten stehe ich oben zum obbi schauen und dann fetse ich ganz schnell zum Frauli.

Wenn ich einen Ast finde zum Spielen, ist Rico sofort da und spielen wir zusammen damit.  Nachher saust er wieder ins Wasser. Anscheinend hat dies eine grosse Anziehungskraft auf ihn.







Durch den Wald geht’s nach Hause. 
Jausenstation Rucksack und Hundi-Hund-Schnappsbar werden bei einem Bankerl geöffnet. Lange bleiben wir nicht sitzen denn da sind sehr viele Müggen die Frauli  pisakken. „Dies ist fei nit lustig diese Pisackerei!“, sagt sie zu uns. „Wir packen zam und hauen ab.“





Unterwegs müssen wir üben. 

















„Das ist nicht fair,“ sage ich zum Frauli. „Es sind noch Schulferien, also…. nichts mit üben: Sitz, bleib, warten und so.“ Da überlegt sie und meint dass ich recht habe. Na also! Geniessen wir die Ferien weiter. 



Noch einmal rasten wir im Schatten eines Baumes vor wir das letzte Trumm nach Hause gehen. 













Dies war eine bärige Wanderung! Die hat uns taugt!

















Bis zum nächsten Erlebnis.
              Euer Brandon.

zondag 7 augustus 2016

St. Adolari am Pillersee


Heute ist Sonntag. Den ganzen Tag, sagt Frauli. Und was macht man als katholischer Collie? Genau: Kirchen gehen! Und so rasen wir nach dem Frühstück ab nach St. Ulrich am Pillersee. Von dort gehen wir nach St. Adolari.
Wir waren mal am Pillersee. Es gefällt uns gut hier. Manchmal müssen wir an der Leine und manchmal auch nicht.
Wenn die Viecher da sind, ist für uns Leinenzwang angesagt.

Rico planscht praktisch in jeder Wasserlack die er sieht und wo er rein kann. So kommt er mit nassen Pratsen und ich mit trockenen Füsse an beim Gasthof St. Andolari.







Es tut gut unsere Haxen aus zu strecken und die Ruhe zu geniessen. Obwohl… so ganz ruhig ist es nicht denn die Zwei-haxerter machen einen Lärm in dem Krichlein dass unsere Ohrwascherl a bisserl weh tun. Zum Glück dauert‘s nicht lange. Dies bedeutet auch dass wir, leider, zu spät sind für die Messe…so ein Pech.

















Über dem Panoramaweg wandern wir zurück nach St. Ulrich. Hier ist Leinen-Freiheit. „Super-super“, wurde Dr. Pinsker sagen.


















Endlich steht ein Bankerl im Schatten. Hundi-Hund Schnappsbar wird sofort geöffnet, doch da wir aus den Bacherl schlappern, sind wir nicht durstig. Es ist nur super-super im Schatten.



Die Aussicht ist ebenfalls super-super. Ehrlich gebellt, verstehe ich Frauli und Herrli immer weniger. Wieso sind die beiden dort oben in dem na sagen wir mal, nicht so bärigen, Land? Ich muss wohl laut gedacht haben, denn Frauli gibt sofort Antwort. „Ach mei liaber Bur; wegen der Arbeit. Noch 4 Joahr und 9 Monate durchhalten und dann sind wir fix hier!“ „Sakra, des ist a lange Zeit. I bin erst 8 Monate und es kimmt mir soooo lange vor. Habe schon viel erlebt. Wie macht ma dies blos mit 4 Joar und 9 Monate?“ will Rico wissen.  Die Antwort muss ich ihm schuldig bleiben. Vielleicht einfach auf den Zähnen beissen, denke ich.

Dann kommen wir bei der Latschenbrennerei von Josef Mack. Es ist eine alten Brennerei. Google gibt diese Information:
In St. Ulrich am wunderschönen Pillersee befindet sich die älteste Latschenbrennerei der Welt. Seit über 150 Jahren verarbeitet die Firma Mack Latschenkiefern, Edeltannen, Wiesenheu und Arnika aus dem Tiroler Hochgebirge zu hochwertigen Pflegeprodukten. Bei einer Führung durch die Brennerei sowie durch das Museum mit historischen Schätzen erfahren Besucher alles über die aufwendige Herstellung des begehrten Latschenkieferöls. Die belebende und regenerierende Wirkung des Latschenkieferöls wird nicht nur für Fitness- und Schönheitsprodukte genutzt, sondern das Öl wird auch als Heilmittel in der Bad Reichenhaller Kurtherapie eingesetzt. Im hauseigenen Shop können unter fachkundiger Beratung hochwertige Körperpflegeprodukte, heilende Bäder, Tees und Bonbons aus Kräutern erworben werden.

Essen kann man hier nicht, trinken schon. Auch alkoholfrei! Schatten gibt es jede Menge.




Über eine Wiese gehen wir zurück zum Dorf.



Im Dorf gibt es ein Haus mit einer Sonne-Uhr. Sie zeigt zwei Uhr an. Es ist jedoch drei Uhr. Sommerzeit!
 



















Bis zum nächsten Erlebnis.

Euer Brandon.



donderdag 4 augustus 2016

Wanderung zur Bassgeigeralm


 

Wenn die Sonne erwacht in den Bergen, dann gehen wir zur Bassgeigeralm.
Die Wanderung geht über die Roaner Mahd, bei Hochfeld vorbei, durch den Wald hinauf, quer über der Alm zur Almhütte. Zurück gehen wir durch den Wald weil es dort schattiger ist.


Bei der Roaner Mahd ist genug Platz zum Toben.
Ist dies herrlich so früh in den Bergen.

 

 

Wenn wir rasten, probiert Lisi ob sie noch weißt wie es mit dem Selbstauslöser geht. „Ha Buam, i woas es no. So, kimmst her und hockst eich hi.“ Das haben wir gemacht. Lisi ist dabei hin und her gesaust da sie auf dem Knopf drücken musste. Sie hat verschiedene Aufnahmen gemacht.












Schließlich wurde mir die Hockerei zu blöd und habe ich mich hingelegt.

 

 
Das Lokal Hochfeld ist außer Betrieb wie es so schön heißt. Früher war unser Frauli oft hier. Jetzt steht es trostlos da. „I kann es nit a mal fotografieren, wie es jetzta ausschaut. So traurig.“, meint sie.
Wenn wir Zuhause sind schaut sie auf Google und findet dort noch ein Bild aus den guten Zeiten.



 

Weiter geht’s. Hinauf durch den Wald.  

 


Und dann sind wir auch schon auf der Alm.








In der Hütte rasten wir vor wir obbe gehen. Da 4 Gast-Hunde oben sind die sich nicht benehmen, bleibt Frauli bei uns und kann sie nicht hinein zum Fotografieren.




Talwärts gehen wir den gleichen Weg bis Hochfeld, ab dort geht’s durch den Wald weiter.























Mit Hindernissen….aber nix was Collies nicht bewältigen können.






 

 
Im Dorf gehen wir zum Gasthof Post. Auf der überdeckte Terrasse ruhen wir uns erst Mal aus und Frauli isst ihren so heiß geliebten Apfelstrudel. 




Bis zum nächsten Erlebnis.
Euer Brandon.